Sie haben eine Frage? Wir antworten!

Die FAQ wollen wir aus dem Arbeitsalltag heraus anhand Ihres Bedarfs weiter befüllen. Lassen Sie es uns also wissen, wenn Ihre Frage noch nicht beantwortet wird.

Leadabgabe

Wie erfolgt die Lead-Abgabe an Partner?

Über verschiedene Wege bekommt genua Kontakt zu potenziellen Kunden mit. Diese erhalten zunächst Informationsmaterial und werden anschließend von genua kontaktiert, um die Wahrscheinlichkeit eines Projekts mit unseren Produkten abzuklären. Nach diesem Stadium der Erstbewertung (aus Zeitgründen manchmal auch davor) werden Leads mit einer gewissen Projektwahrscheinlichkeit an Partner abgegeben.

Ausnahmen können eintreten, wenn der Endkunde (z. B. aus Geheimschutz-Gründen) nicht an einen Partner abgegeben werden kann, wenn sich kein Partner findet, der das Projekt übernimmt oder wenn es sich um ein Pilot-Projekt mit Sonderentwicklungsbedarf handelt. Die Lead-Abgabe an Partner erfolgt per E-Mail. Diese enthält die Kontaktdaten und alle relevanten Informationen zum Kunden und dem möglichen Projekt. Wir erwarten von Ihnen unaufgefordert ein mindestens monatliches Reporting zu den abgegebenen Leads. Bitte verwenden Sie dazu den Fragebogen zu Ihrer Projektentwicklung. genua behält sich das Recht vor, Partner, die zu abgegebenen Leads kein Feedback geben, künftig nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr mit Leads zu versorgen.

Weiterführende Informationen

Nach welchen Kriterien wählt genua Partner für die Abgabe von Leads aus?

Erstes Auswahlkriterium ist die regionale Nähe zum Kunden, da Partner meist eigene Vor-Ort-Leistungen beim Kunden anbieten und die Kunden eventuell bereits kennen.

Wenn es um den Einsatz unserer Produkte geht, zu denen nur bestimmte Partner geschult sind, ist der jeweilige Partnerstatus ein weiteres Kriterium. Die Erfahrung des Partners mit ähnlichen Projekten oder in der gleichen Kundenbranche ist ebenfalls von Bedeutung außerdem spielt es noch eine Rolle, welche Erfahrungen genua mit der Lead-Abgabe bei einem Partner gemacht hat: Wurden Leads ernsthaft verfolgt? Wurde regelmäßig Feedback zum Projektstatus gegeben? Wie hoch liegt längerfristig die Erfolgsquote, abhängig von der zuvor geschätzten Auftragswahrscheinlichkeit?

Exportinformationen

Was ist bei meinen Auslands-Projekten zu beachten, wenn Produkte von genua eingesetzt werden sollen?

Praktisch all unsere Produkte fallen aufgrund der Verwendung von Kryptografie unter die Problematik der Dual-Use-Goods: Durch die Verwendbarkeit für zivile, aber auch militärisch oder kriminelle Zwecke sind der Export, Import, Betrieb und Re-Export dieser Produkte in vielen Ländern Restriktionen unterworfen.

genua übernimmt keine Gewährleistung dafür, dass eines unserer Produkte aus einem Land exportiert, in ein Land importiert, in einem anderen Land betrieben oder wieder re-exportiert werden kann. Bitte informieren Sie sich frühzeitig über die Rechtslage.

genua gibt zu der Problematik gerne eigene Erfahrungen zu einzelnen Ländern weiter, kann aber keine kostenlose Recherche zu den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen eines Landes leisten.

Können genua Produkte problemlos aus Deutschland exportiert werden?

Das hängt stark davon ab, in welches Land Sie exportieren möchten und ob das Produkt als „Dual Use“ eingeordnete Technologie, wie z. B. starke Verschlüsselung, enthält.

Die Verbringung in andere Mitgliedsstaaten der EU ist für die meisten Dual-Use-Güter ohne die Nutzung einer Ausfuhrgenehmigung möglich.

Eine Ausfuhrgenehmigung wird für Dual-Use-Güter benötigt, sobald in ein Land außerhalb der EU ausgeführt wird. In den Dual-Use-Güterlisten wird definiert, für welche Produkte der Export genehmigungspflichtig ist.

Produkte von genua fallen als Kryptografie-Produkte unter diese Genehmigungspflicht. Damit nicht für jedes Produkt in der Ausfuhrliste und jeden Exportfall eine eigene Genehmigung beim BAFA einzuholen ist, gibt es Allgemeingenehmigungen. Für Produkte von genua können die Allgemeingenehmigung EU001 (Australien, Island, Japan, Kanada, Neuseeland, Norwegen, Schweiz inkl. Liechtenstein, Vereinigten Königreich, Vereinigte Staaten) und die Allgemeingenehmigung Nr. 16 für die meisten anderen Länder anwendbar sein. Die Nutzung dieser Allgemeingenehmigungen muss beim BAFA angezeigt werden. Bitte beachten Sie unbedingt die Einschränkungen der Allgemeingenehmigungen. Das Vorliegen der Nutzungsvoraussetzungen muss in jedem Einzelfall sorgfältig geprüft werden. Bitte beachten Sie die in den Ausfuhrgenehmigungen angegebenen formalen Anforderungen, wie z. B. Angabe in den Ausfuhrpapieren.

Genauere Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten des BAFA. Die Dokumente bezüglich einer Ausfuhr sind entsprechend den gesetzlichen Vorgaben aufzubewahren. Prinzipiell gibt es im Vorhinein keinen Fall, bei dem abzusehen ist, dass eine Genehmigung nicht erteilt wird. Bei besonderen Genehmigungsprozessen muss sich immer Ihr Unternehmen als dasjenige, das exportieren will, um die Genehmigung kümmern und nicht der Spediteur, da hier ein für den Export zuständiger Geschäftsführer (Ausfuhrverantwortlicher) benannt werden muss und haftbar ist.

Weiterführende Informationen

Können genua Produkte problemlos in ein Land importiert und von dort auch wieder re-exportiert werden?

Das hängt stark davon ab, in welches Land Sie importieren bzw. re-exportieren möchten: Prinzipiell ist der Import in ein Land von einer dortigen Nutzung zu unterscheiden: Häufig ist der Import genehmigungspflichtig, die Nutzung aber problemlos möglich. In anderen Fällen ist der Import möglich, nicht aber der Betrieb. Auch kann der Re-Export eingeschränkt sein, obwohl der Import problemlos war. Hilfe bei zu klärenden Rechtsfragen gibt es über die Außenhandelskammern, die i.d.R. kostenpflichtig eine Anwaltskanzlei beauftragen. Zuverlässige Informationen sind nur über eine Anwaltsrecherche im jeweiligen Land möglich.

Testsysteme

Stehen Testsysteme für Kunden zur Verfügung?

Ja, sehr gern stellt genua seinen Partnern Testsysteme quer durch die Produktlinie zur Verfügung. Hierzu meldet sich der Partner bei seinem zuständigen vertrieblichen Ansprechpartner, der mit eventueller Unterstützung unseres Presales-Teams die konkreten Systeme eruiert und alle internen Formalitäten bei genua hierzu übernimmt.

Im Vorfeld der Teststellung erhält der Partner bzw. sein Endkunde eine Rücksendeerklärung, mit der Bitte, diese unterzeichnet an genua zurück zu senden. Hierin enthalten ist ein Rücksendedatum und die Einwilligung des Partners bzw. Endkunden, die Testsysteme auf eigene Kosten zurück zu senden und evtl. auftretende Reparaturkosten für Hardware-Defekte während des Testzeitraums zu übernehmen.

In der Regel bietet genua seinen Partnern die Teststellung für einen Zeitraum von vier Wochen an. Dieser kann in Ausnahmefällen und rechtzeitiger Bekanntgabe verlängert werden.

Grundsätzlich ist es ratsam, die Teststellung von geschultem Personal durchführen zu lassen. Gern unterstützt Sie aber auch genua hierbei mit dem entsprechend angebotenem Support.

Zusätzlich zu den Testsystemen, mit denen der Partner bzw. Endkunde den vollen Umfang an Konfigurationsmöglichkeiten ausschöpfen kann, stellt genua Demo-Lizenzen und eine Demo-GUI zur Verfügung, um ein Look & Feel für die grafischen Benutzeroberfläche zu erhalten.

Verkaufsunterstützung (Presales)

Muss ich meine Kunden bei Bestellungen angeben?

Ja, bei allen Bestellungen sind der Name Ihres Endkunden, Kontaktdaten und Ansprechpartner zu nennen, um zu verhindern, dass an Stelle Ihres Kunden Sie selbst als Partner Lizenznehmer werden. Bei Zusatz-Bestellungen zu vorhandenen Produkte von genua ist zudem immer die Seriennummer des Produkts mitzuteilen, für die die Bestellung gedacht ist. Das ist wichtig, um eine korrekte Produktverwaltung unserer Datenbank zu gewährleisten.

Welche Vertragsbedingungen gelten bei meinen Projekten?

genua unterscheidet zwischen vier Vertragsbedingungen, die Sie im Partnerbereich auf unserem Webserver zum Download finden:

  • Unsere Allgemeinen Vertragsbedingungen für den Kauf von Produkten kommen bei all Ihren Bestellungen unserer Produkte zum Tragen und decken auch die eventuell mitbestellten Installationsdienstleistungen durch Mitarbeiter von genua zu diesen Produkten mit ab. Die in diesen AVB enthaltenen Lizenzbestimmungen sind von Ihnen mit Ihren Kunden zwingend zu vereinbaren. Der einfachste Weg dabei ist, in Ihren Angeboten auf diese Lizenzbestimmungen zu verweisen und die Vertragsbedingungen beizulegen.
  • Die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Pflege von Software gelten für all Ihre Bestellungen über eine eigene Supportvariante von genua zu einem unserer Produkte.
  • Die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Erbringung von Consultingleistungen kommen bei Ihren Bestellungen über Dienstleistungen durch genua zum Tragen, die nicht direkt in Zusammenhang mit einem unserer Produkte und dessen Installation stehen.
  • Die Schulungsteilnahmebedingungen finden bei Ihren Bestellungen von Produkt- und Partnerschulungen sowie des IT-Security Workshops genulab Anwendung.

Die oben genannten Vertragsbedingungen gelten für die Geschäftsbeziehungen zwischen Partner und genua. Es ist Ihnen überlassen, welche Vertragsbedingungen Sie in den Geschäftsbeziehungen mit Ihren Kunden verwenden, solange Sie die in den AVB enthaltenen Lizenzbestimmungen mit Ihren Kunden verbindlich vereinbaren. Der Einfachheit halber ist es denkbar, dass Sie diese Bestimmungen mit Ihren Kunden vereinbaren, indem Sie Ihren Angeboten die Vertragsbedingungen von genua beilegen. Die genannten Vertragsbedingungen gelten auch für von genua vertriebene Fremdsoftware wie etwa Virenscanner, soweit wir nicht darauf verweisen, dass hier eigene Vertragsbestimmungen des Drittherstellers gelten.

Weiterführende Informationen

Welche Unterstützung bietet mir genua in der Presales-Phase?

Das genua Team unterstützt Sie gerne in der Presales-Phase. Presales-Gespräche können dabei bei genua, bei Ihnen oder auch beim Kunden stattfinden und sind in der Regel kostenfrei.

Davon zu unterscheiden ist die Abklärung der technischen Machbarkeit Ihrer Projekte. Hierfür steht Ihnen im begrenzten Maße unser Projektteam kostenfrei zur Verfügung. Da unsere personellen Möglichkeiten einer Unterstützung begrenzt sind, bitten wir Sie, uns nur bei Bedarf miteinzubeziehen bzw. die Wahrnehmung dieses Angebots auf Ihre größeren Projekte zu beschränken.

Gerne nennen wir Ihnen auch auf Ihre Kunden zugeschnittene Referenzkunden und stellen bei Bedarf einen Kontakt zu den dortigen Ansprechpartnern her.

Preise und Rabatte

Welche Vorteile haben spezialisierte Partner?

Partner, die auf die Produktreihe

  • genugate spezialisiert sind, erhalten Spezialistenrabatte auf Produkte aus der Warengruppe genugate und genucenter.
  • genubox spezialisiert sind, erhalten Spezialistenrabatte auf Produkte aus der Warengruppe genubox und genucenter.
  • genuwall spezialisiert sind, erhalten Spezialistenrabatte auf Produkte aus der Warengruppe genuwall und genucenter.
  • genuscreen spezialisiert sind, erhalten Spezialistenrabatte für Produkte aus der Warengruppe gensucreen (inkl. Kommunikationsserver, Keyserver, Prägeserver, Installationsserver) genucrypt, genucard und genucenter.

Für Produkte wie Virenscanner für genugate, Ersatzhardware, Netzwerkkarten und weitere Ergänzungsprodukte gelten die Standard-Partnerrabatte.

Gibt es Sonderkonditionen für HA-Systeme?

Für die Produkte genucenter, genuscreen und genubox gewähren wir für die zweite und jede weitere HA-Komponente 15 % Rabatt.

Bei Partnern wird dieser Rabatt auf den Partnerpreis also den rabattierten Listenpreis berechnet:

  • 15 % Grundrabatt: HA-Rabatt 27,75 %
  • 17 % Grundrabatt: HA-Rabatt 29,45 %
  • 20 % Grundrabatt: HA-Rabatt 32 %
  • 22 % Grundrabatt: HA-Rabatt 33,7 %

Die erste Komponente im Cluster erhält den Grundrabatt, die zweite und jede weitere Komponente des Clusters den HA-Rabatt.

Der Rabatt ist nur gültig bei Initialbeschaffung von Komplettsystemen und gilt für Update Service, Hotline, Security System Managment, Verkürzung der Reaktionszeit sowie 7x24 Support zum zweiten und jedem weiteren HA-System. Der Rabatt ist nicht gültig für zusätzliche Komponenten, wie z. B. NI-Erweiterung.

Gibt es einen Rabatt bei AntiVir für Clusterkomponenten?

Für Clusterkomponenten bietet genua die HA-Lizenz des Virenscanners mit 50 Prozent Rabatt an. Dies ist bereits in Ihrer Preisinformation berücksichtigt.

Veröffentlicht genua eigene Endkunden-Preislisten?

Nein. Wir nennen gegenüber Endkunden zwar auf Anfrage die empfohlenen Endkundenpreise, geben aber keine Gesamtpreisliste an diese heraus. Partnern ist es prinzipiell selbst überlassen, zu welchen Preisen sie anbieten.

Welche Preise und Preislisten gelten für mich als Partner?

Sie sollten sich für Ihre Angebote immer an den tagesaktuellen Preislisten im Partnerbereich unserer Homepage orientieren. Ein dezidiertes Angebot von genua an Partner ist wegen der Aktualität der Preise in den meisten Fällen nicht nötig. Ihren Einkaufspreis finden Sie unter der Bezeichnung "Partnerpreis" bzw. (bei vorhandener Produktspezialisierung nach Schulungen) unter "Spezialistenpreis".

Der "Listenpreis" ist der von genua empfohlene Endkundenpreis. Bei allen angegebenen Preisen handelt es sich um Nettopreise zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Noch ein Tipp zu den Online-Preislisten: Durch einen Mausklick auf die Artikelnummern gelangen Sie an die ausführliche Preislistenversion mit detaillierteren Produktbeschreibungen als in der Kurzversion.

Wie informiert genua über Preisänderungen?

Größere Preisänderungen werden frühzeitig per Mailing (genua-partner-announce@genua.de) angekündigt. Es gelten Übergangsfristen im Hinblick auf bestehende Partnerangebote. In der Regel können Sie noch vier Wochen nach Änderungen an den Preislisten zu Konditionen aus den alten Preislisten bestellen.

Sollten Sie bei Angeboten längere Bindungsfristen eingegangen sein, die über die vier-Wochen-Frist hinausgehen, so sollten Sie mit genua diesbezüglich Kontakt aufnehmen. Änderungen an der Preisliste werden nicht eigens angekündigt, sondern in den Online-Preislisten farbig gekennzeichnet.

Warum sind die Partnerrabatte in den Preislisten produktabhängig?

Unsere Produkte beinhalten teilweise Hardware, auf deren Preise wir nur bedingt Einfluss haben. Reine Hardware-Produkte werden daher zu einem relativ niedrigen Rabatt an Partner weiterverkauft, Produkte mit von genua selbst entwickelten Software-Anteil zu deutlich höheren Rabatten. Generell gilt, dass die Preise sehr knapp kalkuliert sind und damit kein oder kaum Spielraum für höhere Rabatte möglich ist. Es macht daher keinen Sinn, bei Standardprojekten mit genua in Preisverhandlungen treten zu wollen. Bei Großprojekten oder wichtigen Projekten, in denen Sie preislich in harter Konkurrenz zu einem anderen Anbieter stehen, kann über einen Sonderpreis verhandelt werden.

Was bedeuten die Supportklassen in den Partner-Preislisten?

In dem Support-Modell von genua sind alle Produkte in Supportklassen eingeteilt. Die Zuordnung zu einer Supportklasse bestimmt sich aus dem tatsächlichen Supportaufwand für das jeweilige Produkt oder die Zusatzoption. Damit wird die Höhe der jeweiligen Preise für Ihre Kunden transparenter, weil klarer vermittelt werden kann, wie sich der jeweilige Supportpreis aus einem festen Prozentsatz des Produkt- bzw. Produktoptions-Kaufpreises (plus teilweise einem zusätzlichen Festbetrag) errechnet.

Warum sind unter der Produktgruppe "Support" in den Preislisten bei manchen Artikeln keine Preise aufgeführt?

Der Grund liegt darin, dass für diese Support-Produkte unterschiedliche Preise gelten, die vom jeweiligen Kaufpreis des Produkts bzw. der Zusatzoption abhängig sind. Daher sind die Preise direkt unter dem jeweiligen Produkt aufgeführt. Die in den Preislisten unter der Produktgruppe "Support" ohne Preis aufgeführten Artikel dienen lediglich der Darstellung der ausführlichen Artikelbeschreibungen und der Höhe Ihres Partnerrabatts.

Mit welcher Formel kann Update Service rückwirkend berechnet werden?

Rückwirkende Berechnung von Update Service wird notwendig, wenn der Kunde entweder bewusst den Update Service nicht mitbestellt hat oder ein abgelaufener Vertrag rückwirkend weitergeführt werden soll.

Der rückwirkende Update Service berechnet sich wie folgt:

  • Update Vertrag für längstens 12 Monate zurück berechnen:
    taggenaue Berechnung der nach zu zahlenden Summe (Jahrespreis / 365 x Anzahl zu berechnender Tage)
  • Update für einen Zeitraum von 12 bis 36 Monaten zurück berechnen:
    Jahrespreis x 1,5
  • Update für einen Zeitraum mehr als 36 Monaten zurück berechnen:
    Jahrespreis x 3

Was ist ein Partnersystem und warum ist ein solches nicht in den Preislisten zu finden?

Ein Partnersystem ist ein Produkt von genua mit vollwertiger Produktiv-Lizenz. Es sind zu allen Produktlinien Partnersysteme erwerbbar. Diese bieten folgende Einsatzmöglichkeiten:

  • Durch den Einsatz eines Partnersystems können Sie die Ausfallzeit reduzieren, die während einer Reparatur am Produktivsystem Ihres Kunden auftritt. Damit können Sie Ihren Kunden eigene Wartungsprodukte anbieten.
  • Ein weiterer möglicher Einsatzzweck ist die Nutzung als Vorführ- oder Testsystem bei potentiellen Kunden während der Pre-Sales-Phase. Ein Partnersystem kann auch für partnerinterne Schulungen und Tests oder die Produktschulung Ihrer Kunden genutzt werden.
  • Zudem darf es als Produktivsystem zur Absicherung Ihres eigenen Firmennetzes eingesetzt werden. Gerade durch diesen erwerben die Partner wertvolles Praxis-Know-how.

Partnersysteme werden über den Kauf eines Komplettsystems zum Preis einer baugleichen Hardware erworben. Die sonst enthaltene Lizenz wird Ihnen also kostenlos zur Verfügung gestellt, zusätzlich erhalten Sie kostenlosen Update-Service. Diese Produkte sind in den Partnerpreislisten zu finden. Bitte vermerken Sie in Ihrer Bestellung, dass Sie das bestellte Komplettsystem als Partnersystem nutzen möchten und verwenden Sie als Preis den der entsprechenden Ersatzhardware. Der mit dem Kauf eines Partnersystems verbundene kostenlose Updateservice bezieht sich nur auf die von genua selbst stammende Software, nicht auf die Lizenzen von Drittherstellern (z. B. Virenscanner).

Der kostenlose Update-Service endet wenn die Partnerschaft mit genua beendet wird. Als Zusatzoption für Partnersysteme ist eine kostengünstige vollwertige Not-For-Resale-Virenscanner-Lizenz von Avira verfügbar. Diese Lizenz darf nicht an Kunden weiterverkauft werden, sondern ist nur für Partnersysteme einsetzbar. Dabei spielt es keine Rolle, auf welcher Hardwarevariante diese Lizenz genutzt wird. Außerdem bieten wir Partnern in unregelmäßigen Abständen Systeme mit gebrauchter Hardware zu günstigen Preisen an. Hierbei handelt es sich meist um ausgemusterte und zurückgekaufte Systeme von Kunden, die auf Grund des Alters nicht mehr für einen Produktiveinsatz geeignet, aber dennoch für die anderen o. g. Zwecke nutzbar sind. Beachten Sie bitte, dass Partnersysteme (ob neu oder gebraucht) nicht für den Weiterverkauf an Kunden lizenziert sind.

In welchen Fällen stellt genua Reisekosten und eine Reisezeitentschädigung in Rechnung?

In den Stunden- und Tagessätzen von genua ist der Aufwand für Reisespesen (Fahrtkosten, Unterkunft, Spesen) nicht einkalkuliert und wird nach Erbringung von Leistungen in Höhe des tatsächlichen Aufwands immer zusätzlich berechnet. Falls die Reisezeit mehr als 25 Prozent der bezahlten Arbeitszeit beträgt, stellt genua pro begonnener Stunde An- und Abreise zusätzlich zum Aufwand der Arbeitszeit eine Reisezeitentschädigung in Höhe von 50 EUR in Rechnung. Auch hier wird die tatsächlich angefallene Reisezeit berechnet.

Bitte kalkulieren Sie Ihre Angebote so, dass Reisespesen und Reisezeitentschädigung mit abgedeckt werden. Beachten Sie bitte, dass bei allen Reisen unser Mitarbeiter selbst bestimmt, welche Transportmittel er verwendet.

Gerne geben wir auch vor dem Erbringen der Dienstleistung bereits eine Schätzung zu Reisekosten und Reisezeit ab.

Leasing

Ist es Partnern möglich, auch im Rahmen von Leasinggeschäften zu verkaufen?

Ja. Prinzipiell haben wir gegen Leasinggeschäfte nichts einzuwenden. Bedingung dabei ist jedoch, dass uns der jeweilige Endkunde bekannt gemacht wird. Natürlich muss auch sichergestellt sein, dass Produkte von genua nicht gleichzeitig an mehrere Endkunden verleast werden (Verletzung der Lizenzbestimmungen). Zudem muss sichergestellt werden, dass bei Systemen, die wiederholt über einen gewissen Zeitraum verleast werden, dem Endkunden bekannt gemacht wird, dass er möglicherweise gebrauchte Hardware nutzt, die nicht dem aktuellen Hardware-Release entspricht. In solchen Fällen muss die gebrauchte Hardware vor einem neuen Leasinggeschäft einer kostenpflichtigen Qualitätskontrolle durch genua unterzogen werden.

Lizenzen

Allgemeine Hinweise zur Lizenzierung

Beim Erwerb eines Komplettsystems erhalten Sie eine zeitlich unbefristete Lizenz. Diese Lizenz ist an die Hardware-Seriennummer gebunden. Bei Austausch der Hardware kann die Lizenz kostenlos auf die neue Hardware-Seriennummer umgezogen werden. Lizenzen können nachträglich auf eine höhere Modellreihe upgegradet werden. Beim Kauf eines Clusters können Sie zwischen "Cold Standby Lizenz" und "Produktiv-Lizenz" (active/active Cluster) auswählen, welche ebenfalls keiner zeitlichen Begrenzung unterliegen.

Wie werden die Produkte von genua lizenziert?

genua liefert die Systeme generell als Appliance (''Komplettsystem''), bestehend aus Hard- und Software, aus.

Alle von genua selbst entwickelten Produkte werden serverbasiert lizenziert: Pro System ist eine Lizenz nötig, die entweder in dem jeweiligen Produkt bereits enthalten ist oder zusätzlich erworben werden muss. Es spielt dabei keine Rolle, wie hoch etwa die Zahl zu schützender Rechner oder IP-Adressen ist. Zudem gelten alle Lizenzen unbefristet. Beides hat gegenüber Konkurrenzprodukten den Vorteil, dass ein Kunde auch bei Anwachsen seines Unternehmens künftige Kosten besser im Blick hat und nicht mit entsprechendem Aufwand und Kosten ständig nachlizenzieren muss.

Auf dem Gebiet der einsetzbaren OEM- und Fremdprodukte im Virenscanner- und URL-Filterbereich ist die Lizenzierung teilweise etwas anders als für Produkte von genua. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte den Preislisten oder Ihren Schulungsunterlagen.

Cold Standby Lizenz

Wird ein System lediglich als Ersatzgerät (spare) benötigt und befindet sich nicht im produktiven Einsatz, empfehlen wir den Kauf von Ersatzhardware mit einer entsprechenden Cold Standby Lizenz. Es sind keine Software-Supportverträge notwendig. Die Cold Standby Lizenz berechtigt die aktuelle Konfiguration des Produktivsystems auf dem Ersatzgerät vorrätig zu halten, dieses aber nur dann produktiv zu nutzen, wenn das Produktivsystem ausgefallen ist.

Kann eine bestehende Lizenz von genua weiterverwendet werden, wenn mein Kunde auf eine andere Hardware wechseln möchte?

Wenn Ihr Kunde eine veraltete Hardware durch eine aktuelle Hardware der gleichen Produktlinie ersetzen möchte, kann die vorhandene Lizenz weiterverwendet werden. Bestehende Supportverträge werden übertragen. Möchte der Kunde allerdings auf eine performantere Hardware-Variante wechseln (z. B. von genugate S auf genugate M), so ist neben dem Hardware-Upgrade auch ein Lizenz-Upgrade nötig. Entsprechende Produkte finden Sie in der Partnerpreisliste.

Was ist bei einem Lizenz-Upgrade zu beachten?

Soll ein Cold Standby System (mit Cold Standby Lizenz) in ein produktives System upgegradet werden, muss ein Lizenz Upgrade auf das jeweilige Produkt erfolgen.

Beispiel

Cold Standby genugate M in Produktivsystem genugate M = Lizenzupgrade auf genugate M

Welche Lizenz-Nutzungsbestimmungen gelten?

Die Lizenz-Nutzungsbestimmungen sind in den Allgemeinen Vertragsbedingungen der genua GmbH für den Kauf Ihrer Produkte festgehalten. Die dort enthaltenen Paragrafen 10 bis 15 legen die Nutzungsbestimmungen fest und sind von Ihnen mit Ihren Kunden beim Kauf zwingend zu vereinbaren.

Konkret geht es hier um Vervielfältigungsrechte und Zugriffsschutz hinsichtlich Software von genua, Mehrfachnutzung von Programmen, Dekompilierung und Programmveränderung, Weiterveräußerung und -Vermietung, Nutzung und Export von Verschlüsselungsprogrammen sowie die Software anderer Hersteller, die in unseren Produkten zum Einsatz kommt. Bei unseren Produkten wird auch Open Source Software eingesetzt. Die hierfür geltenden Lizenzbestimmungen gelten auch für Ihre Kunden. Die entsprechenden Lizenzen befinden sich auf den Datenträgern mit Software von genua, werden aber auch bei Interesse vorab zur Verfügung gestellt.

Projektschutz

Wie beantrage ich Projektschutz?

Den Projektschutz können Sie ganz komfortabel über dieses Formular einreichen.

Muss der Projektschutz in den Bestellungen angegeben werden?

Ja, es wird eine Projektschutz-ID vergeben, die in der Bestätigung Ihres Projektschutzes referenziert wird. Bitte geben Sie diese unbedingt bei Ihren Bestellungen an. Sollte das unterbleiben, wird der Projektschutz nicht gezogen und Sie erhalten Ihren Standardrabatt.

Muss der Endkunde genannt werden?

Ja, sonst kann kein Projektschutz gewährt werden. Wir brauchen Transparenz, welche Endkunden unsere Partner ansprechen, um den Projektschutz hinterlegen zu können. Natürlich müssen wir auch zur initialen Prüfung die einzelnen Projekte voneinander unterscheiden können, damit bspw. nicht ein anderer Partner für das gleiche Endkundenprojekt Projektschutz anmeldet.

Können wir Ihnen als Partner, der Projektschutz angemeldet hat, versprechen, dass kein anderer Partner anbieten wird?

Nein, das wäre eine Wettbewerbsbeschränkung und damit strafbar. Wir versichern nur, dass wir als Hersteller nicht direkt anbieten. Darüberhinaus erhält der Partner mit einem gültigen Projektschutz einen erhöhten Rabatt.

Worauf gelten die 5% Rabatt?

Der Rabatt gilt auf den Preis der Systeme, der Hotline und des Update-Services.

System: Auf Komplettsysteme erhält der Partner 5% Rabatt. Netzwerkkarten, Fremdprodukte (Antivir o.ä.), Zusatzoptionen und Ersatzhardware sind explizit davon ausgenommen.

Support: Bei der initialen Beschaffung bekommt der Partner auf den Support 5% Rabatt (Update, Hotline oder SSM). Bestellt er diesen beispielsweise gleich für 3 Jahre, wird der Rabatt auch auf die 3 Jahre gewährt. Im 4. Jahr bei Verlängerung gelten die Standard-Konditionen. Dies ist ein zusätzlicher Anreiz für Sie als Partner eine lange Laufzeit zu beauftragen, die auf allen Seiten Verwaltungskosten senken kann.

Wie verhält es sich, wenn ein Kunde einen unbefristeten Supportvertrag abschließen möchte?

Wir gewähren die 5% Rabatt auch bei der Bestellung eines unbefristeten Supportvertrages. Es ist unser gemeinsames Ziel, dass die Kunden Support  möglichst unkompliziert beziehen können.
 

Gibt es eine Bestätigung nach Anmeldung zum Projektschutz?

Ja, Sie erhalten eine Bestätigung. 

Gilt der Rabatt additiv oder ist es ein Rabatt auf die Bestellsumme, die ja ebenfalls schon rabattiert ist?

Der Rabatt gilt additiv. Als Beispiel: 15% Partnerrabatt + 5% Projektschutz = 20% Gesamtrabatt auf die Bestellung.

Gilt der Projektschutz nur für reines Neukundengeschäft?

Nein, Partner können auch bei Bestandskunden einen Projektschutz anmelden. Sie müssen hierzu lediglich nachweisen, dass es sich um ein komplett neues Thema beim Kunden handelt. Als Beispiel: Der Endkunde hat bereits genugate im Einsatz, nun spricht der Partner mit der Produktion, um die Fernwartungslösung von genua zu platzieren. Hierfür kann der Partner durchaus Projektschutz anmelden.

Bekommen alle Partner Projektschutz?

Nein, um Projektschutz anmelden zu können, muss die Projektschutzregelung im Partnervertrag hinterlegt sein. Das ist nicht in allen Verträgen der Fall. Bitte kontaktieren Sie dazu im Zweifelsfall Ihren Ansprechpartner aus dem Partnermanagement-Team.

Wie werden die Projektschutzrabatte berechnet, wenn gleichzeitig eine Rabattaktion läuft?

Projektschutzrabatte sind nicht mit bestehenden Rabattaktionen kombinierbar.

Wird Dienstleistung bei Inbetriebnahme neuer Systeme rabattiert?

Nein, Dienstleistung ist vom Projektschutzrabatt vollkommen ausgenommen.

Wenn ich den Endkunden nenne, riskiere ich dann, dass genua gegen mich als Partner anbietet?

Bei Anmeldung des Projektschutzes sichern wir Ihnen zu, dass genua bei Neugschäft in keinen direkten, vertrieblichen Wettbewerb zu Ihnen treten wird. 

Garantie

Welche Möglichkeiten gibt es zur Hardwarewartung/Garantie?

Im Appliance-Kaufpreis der Hardwarereihen S bis L sind drei Jahre Hardwaregarantie mit Next-Business-Day (NBD) Austauschservice in Deutschland enthalten. Die Ausnahme bilden die Geräte des Typs XSo, XSi und XS und die genucard 3. Diese verfügen über 2 Jahre Hardwaregarantie mit Next-Business-Day (NBD) Austauschservice. Wenn ein Hardwaredefekt von Montag bis Freitag (ausgenommen sind bayerische Feiertage) zwischen 09:00 Uhr und 12:00 Uhr gemeldet wird, erhalten Sie im Rahmen des NBD Austauschservice am nächsten Werktag ein Austauschgerät. Gilt nur für Deutschland. Preise für EU bzw. weltweiten Next Business Day Replacment Service erhalten Sie auf Anfrage.

Die Garantie und Gewährleistung kann zum Kaufzeitpunkt auf fünf Jahre verlängert werden. Eine nachträgliche Erweiterung auf fünf Jahre ist nicht möglich. Nach Ablauf der Garantie muss lediglich die Hardware neu beschafft werden, es fallen keine erneuten Lizenzkosten an. Die genucard Systeme haben einen Gewährleistungszeitraum von 12 Monaten. Hierbei ist kein NBD-Austauschservice inbegriffen.Im Kaufpreis der Security Laptops ist eine Standardgarantie zu den Bedingungen des Herstellers (derzeit Fujitsu) von 2 Jahren inklusive nationalem Bring-In Service enthalten.

Im Falle eines Hardwaredefekts erfolgt die Kontaktaufnahme mit dem Fujitsu Service Desk direkt durch den Kunden. Der entsprechende Servicepartner/das Reparaturcenter übernimmt die Kosten für die anfallende Arbeitszeit und für das benötigte Material/ Ersatzteil. Der Hin- und Rücktransport zur qualifizierten Servicestelle sind nicht inbegriffen.

Ergänzend bieten wir Ihnen über unseren Partner Microcat eine erweiterte Garantie- und Gewährleistung inkl. Next Business Day Vor-Ort Service an. Dieser Service beinhaltet einen Pool an Originalersatzteilen und im Service-Fall werden Sie direkt Vor Ort betreut. Zum Kaufzeitpunkt kann der Service kostenpflichtig für 3 oder 5 Jahre erworben werden. Für Europa gilt ein Collect und Return Service mit einer durchschnittlichen Durchlaufzeit von einer Woche.

Welche Möglichkeiten gibt es, durch Hardwaredefekt bedingte Ausfallzeiten zu reduzieren?

genua bietet für aktuell vertriebene Systeme einen weltweiten Replacementservice an. Bei Systemen am Standort Deutschland ist dieser Service bereits im Kaufpreis inbegriffen. Hier erhält der Kunde ein baugleiches System am darauffolgenden Werktag (Next-Business-Day).

Für Standorte im Ausland ist der Replacementservice gegen Aufpreis erhältlich. Zudem gelten hier je nach Standort längere Austauschzeiten.

Generell gilt, dass nach Replacement das getauschte System beim Kunden verbleibt und der Gewährleistungszeitraum der alte bleibt. Das defekte System ist anschließend an unseren Hardware-Lieferanten einzuschicken, wo es verbleibt.

Beachten Sie bitte, dass Ihr Kunde nur ein Replacement-System mit der Ausstattung erhält, wie sie in der Datenbank unseres Hardware-Lieferanten unter dem defekten System vermerkt ist. Daher ist es wichtig, dass eventuelle spätere Erweiterungen (z. B. um Netzwerkinterfaces) beim Hardware-Lieferanten dokumentiert sind und Sie in Ihrer Erweiterungsbestellung angeben, für welches System die Erweiterung erworben wird.

Um die Ausfallzeiten während einer Replacementphase weiter zu reduzieren, gibt es verschiedene Optionen, die sich an den maximal von Ihrem Kunden zu verkraftenden Ausfallzeiten orientieren.

Grober Anhalt:

  • Zeitskala (mehrere) Stunden: Einsatz eines Partnersystems

  • Zeitskala (bis 30) Minuten: Einsatz eines Standby-Systems

  • Zeitskala Sekunden: Einsatz eines Clusters

Wann beginnt die Gewährleistung und Support eines genua-Produktes?

Laut unseren AVB beginnt die Gewährleistung mit dem Tag der Auslieferung eines Systems.

Auf diesen Tag hat genua nur begrenzt Einfluss, da ein System i.d.R. direkt von unserem Hardwarelieferanten aus an den Partner oder Endkunden verschickt wird.

Auch der Support beginnt generell mit der Auslieferung. Auf Wunsch des Partners ist jedoch ein späterer Supportbeginn möglich, z.B. weil sich der Installationstermin verschiebt. Bitte vermerken Sie in Ihren Bestellungen Ihre Wunschtermine hinsichtlich Auslieferung und Supportbeginn.

Security System Management

Wie unterscheiden sich Hotline Support und Security System Management?

Das Security System Management (SSM) ersetzt den Hotline Support und wird als Erweiterung zum Update Service angeboten. Im Rahmen des Security System Managements übernimmt genua neben den Hotline-Leistungen zusätzlich die Verwaltung Ihrer genua-Produkte.

Dazu wird ein gesicherter Wartungszugang auf das Kundensystem eingerichtet, über den die Systemverwalter von genua den Systemzustand im Auge behalten und eventuell anfallende Probleme analysieren und beseitigen können.

Wie ist das Security System Management erreichbar?

In diesem Supportlevel verwaltet genua Ihre Systeme automatisch. Falls Sie dennoch den Support kontaktieren möchten, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Über die E-Mail-Adresse support@genua.de wandern Anfragen in unser Troubleticketsystem und werden innerhalb kürzester Zeit bearbeitet. Es bestehen garantierte Reaktionszeiten von einem Werktag, die sich für Kunden durch Zusatzprodukte zum Support auf bis zu zwei Stunden reduzieren lassen (Preise auf Anfrage).

  • Die Telefon-Hotline des Supports ist für Partner (kostenlos) und Endkunden (mit gekauftem Hotline-Support) über folgende Telefonnummer erreichbar: +49 89 991950-900.

Supportanfragen dürfen nur durch genua zertifiziertes Personal in deutscher oder englischer Sprache eingestellt werden.

Wann ist der Security System Support erreichbar?

Der genua Security System Management (SSM) hat eine Verfügbarkeit von Montag bis Freitag (ausgenommen bayerische Feiertage) jeweils von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Das SSM kann auf eine Verfügbarkeit von 7x24 erweitert werden.

Welche Leistungen beinhaltet das Security System Management?

Das Security System Management umfasst die folgenden Leistungen:

  • Einspielen von Patches und neuen Versionen der Programme über eine Datenfernverbindung. Hierzu ist in der Regel die Mitwirkung des Kunden vor Ort erforderlich.

  • Einspielen und Konfigurieren von Softwareoptionen des genua-Produkts.

  • Erfassen von Alarmmeldungen, Auswertung derselben und ggf. Einleitung von Gegenmaßnahmen nach Rücksprache mit dem Kunden.

  • Überwachung der Systemressourcen und ggf. Einleitung von Gegenmaßnahmen nach Rücksprache mit dem Kunden.

  • Tägliche Integrationsprüfung aller Konfigurationsdateien durch Abgleich mit den zentral hinterlegten Daten.

  • Tägliche Analyse der von der Firewall generierten Reports und ggf. Reaktion auf den jeweiligen Report.

  • Konfigurationsanpassung (z.B. Nameserver, Mail, Squid, etc.) nach Notwendigkeit.

  • Einrichten von DMZs (DeMilitarisierte Zone).

  • Unterstützung bei Fragen zum Zusammenspiel anderer Software mit den Produkten, z.B. Fragen zur Konfiguration von Web-basierter Software wie z.B. Browsern oder E-Mailprogrammen.

  • Beratung zu Erweiterung oder Umgestaltung der bestehenden Installation.

  • Security System Management ist nur möglich, wenn genua kostenfreien Zugang zu den Systemen per Datenfernübertragung hat (z.B. via verschlüsselter Internetverbindung oder Call-Back-Verbindung).Support AGBs nachsehen!

Hotline

Wie ist der Hotline-Support erreichbar?

Es gibt folgende zwei Möglichkeiten:

  • Über die E-Mail-Adresse support@genua.de wandern Anfragen in unser Troubleticketsystem und werden innerhalb kürzester Zeit bearbeitet.

  • Die Telefon-Hotline des Supports ist für Partner (kostenlos) und Endkunden (mit gekauftem Hotline-Support) über folgende Telefonnummer erreichbar: +49 89 991950-900.

Supportanfragen dürfen nur durch genua zertifiziertes Personal in deutscher oder englischer Sprache eingestellt werden.

Wann ist der Hotline Support erreichbar?

Der genua Hotline Support hat eine Verfügbarkeit von Montag bis Freitag (ausgenommen bayerische Feiertage) jeweils von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Der Hotline Support kann auf eine Verfügbarkeit von 7x24 erweitert werden.

Der 7x24-Support ist von Partnern nur dann nutzbar, wenn ein Partner stellvertretend für seinen 7x24-Support-Kunden anruft oder der Partner für ein eigenes System 7x24-Support erworben hat.

Wie ist die Reaktionszeit im Hotline Support definiert?

Die Standardreaktionszeit liegt bei einem Werktag. Die Reaktionszeit kann auf 4 h reduziert werden.

Welche Leistungen beinhaltet der Hotline Support?

Dieser Support umfasst das Beantworten von Anfragen per Email oder Telefon bei System-, Konfigurations- und auch Netzwerkproblemen, die in Zusammenhang mit unseren Produkten stehen. Hierzu wird für Sie ein Supportticket erstellt, welches Ihrem Support Case zugeordnet wird und zur weiteren Bearbeitung stets verwendet wird.Nicht abgedeckt sind hingegen etwa Anfragen zu allgemeinen Routing-Problemen in einem Netz oder der Wunsch eines Kunden, dass sich ein Supporter auf das System verbindet und dort selbst Administrationstätigkeiten durchführt.

Update

Welche Leistungen umfasst der Update Service?

Sie erhalten im Rahmen des Updateservice neue Versionen und Feature-Upgrades der Software.Neben funktionalen Erweiterungen werden die Produkte auch hinsichtlich des Bedienkomforts weiterentwickelt, so dass der Updateservice Ihnen auch aktuelle GUI-Versionen zur Verfügung stellt. Wir empfehlen Ihnen, zumindest diese Supportart zu abonnieren, nur so sind Sie dauerhaft vor neuen Angriffsmethoden geschützt.

Wie erhalten meine Kunden Updates, Patches und Hotfixes?

In der Regel werden Update-Pakete mit einem neuen Release an die Partner verschickt, die diese an ihre Endkunden weiterreichen.

Produkt-Releases werden zwei mal im Jahr bekannt gegeben.

Patches und Hotfixes können durch den Kunden jederzeit über eine HTTPS-Verbindung vom Webserver geladen werden. Die entsprechenden URLs sind in den Patchannounces zu finden, mit denen genua uns bekannte Ansprechpartner bei Endkunden und Partnern per E-Mail stetig informiert.

Welche Software-Versionen werden von genua mit Patches versorgt?

genua pflegt immer das aktuelle und das davorliegende Release mit Patches, in Ausnahmefällen auch ältere Releases. Dabei wird immer auch das letzte zertifizierte Release mit Patches versorgt.

Wie ist der Release Prozess bei genua?

Anhand unseres Release-Prozesses haben Sie jederzeit einen Überblick, wie lange die von Ihnen eingesetzte Software-Version noch unterstützt wird.

Es werden regelmäßig neue Produkte veröffentlicht, hier können Sie den Ablauf eines Releases sehen:

  • genua veröffentlicht in der Regel alle sechs Monate neue Produkt-Releases. Jeweils im April und Oktober werden neue Versionen von genugate, genuscreen, genucrypt, genubox und genucard veröffentlicht.
  • Einen Monat darauf folgt das zugehörige Release der Central Management Station genucenter.
  • Alle zwei Jahre gibt es ein Release mit Langzeit-Support – bei genugate und genuscreen zertifiziert – das drei Jahre mit Sicherheits-Updates und kritischen Bugfixes versorgt wird (Version x.0). Für die kürzeren Releases beträgt die Support-Dauer ein Jahr.

Wegen kürzerer Entwicklungsintervalle pro Release ändert sich der Feature-Umfang: Bei Bedarf wird erst die Grundfunktionalität implementiert und dann auf Kunden-Feedback hin die Funktionalität erweitert.

Etwa sechs bis acht Wochen vor jedem Release erhalten Sie ein Announcement, in dem das neue Release beschrieben und die weitere Roadmap skizziert wird.

Preise

Supportpreis-Berechnung

Der jährliche Supportpreis jeder Kategorie (Update, Hotline, Security System Management) berechnet sich aus dem Anschaffungspreis des Artikels multipliziert mit dem tabellierten Prozentsatz, gegebenenfalls zuzüglich eines ebenfalls tabellierten Grundpreises.

Beispiel für genucenter S (Stand: 17.08.2017):
Anschaffungspreis 7.200,00 €, Supportklasse A: Aus der Tabelle ergibt sich der jährliche Preis für Security System Management zu: 7.200,00 € * 20 % + Grundpreis 600,00 € = 2.040,00 €

Allgemeine Fragestellungen

Welche Möglichkeiten gibt es zur Softwarewartung?

Softwarelizenzen gelten unbefristet, gehen beim Kauf in das Eigentum des Käufers über und werden bei einem Hardwaretausch auf das neue System (Ersatzhardware) übertragen. Die Softwarewartung auf eine Appliance bezogen. Das heißt, dass pro Appliance beispielsweise Update Service, Hotline Service, AntiVir-Lizenzen oder genublock zu erwerben ist.

Wie werden Supportverträge für veraltete Modellreihen gehandhabt?

Sofern Sie eine Hardware der alten Modellreihe (100, 200, 300, 400, 500, 600, 700, 800 oder Rev. 1) ersetzen, werden auch die alten Supportverträge beendet. Für das nun ausgewählte Modell der Hardwarerevision 2.0 ist Support neu zu bestellen. Bereits bezahlte Supportleistungen der alten Modellreihe werden auf den neuen Supportvertrag angerechnet.

Welche Laufzeiten haben genua-Supportverträge?

genua-Supportverträge haben eine Laufzeit von 12 Monaten. Wir werden Sie vor Ablauf der Laufzeit rechtzeitig informieren. Die Supportverträge können auch als Dauerverträge angelegt werden. Die Laufzeit ist unbefristet und Sie erhalten von uns einmal im Jahr eine Abrechnung, was die Verwaltungsaufwände deutlich reduziert. Auch wird bei Kauf von Ersatzhardware der Dauervertrag automatisch auf das neue System übertragen wird. Bei unbefristeten Verträgen gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Vertragsjahrs.

Welche Support-Kombinationen sind bei Produkten von genua möglich bzw. nötig?

In unserem Supportmodell sind die Supportprodukte niedrigerer Supportlevel nicht enthalten. Das bedeutet, dass jeweils alle Produkte der nachfolgenden Supportkombinationen bei Bedarf mitbestellt werden müssen:

  • Supportlevel 1: Updateservice
  • Supportlevel 2: Updateservice plus Hotline
  • Supportlevel 3: Updateservice plus Security System Management

Der Hotline-Support ist in Level 3 nicht nötig. Dennoch darf hier Ihr Kunde selbstverständlich bei den genua System Managern anrufen.

Es gibt für fast alle Produkte drei Supportlevel: Das erste Supportlevel umfasst den reinen Update-Service für ein Produkt. Damit erhält ein Kunde das Recht, regelmäßig Software-Updates von genua zu beziehen.

Kann ich meinen Kunden genua-Produkte ohne ein dazugehöriges Support-Produkt verkaufen?

Dies ist technisch möglich, jedoch raten wir dringend davon ab.

Sicherheitslösungen wie die von genua müssen stetig gepflegt werden, um vor neuen Angriffsgefahren geschützt zu sein. Wir empfehlen deswegen, mindestens das niedrigste Supportlevel eines Updateservices mitzuverkaufen. Wenn ein Kunde aus Kostengründen meint, zunächst auf Update-Support verzichten zu können, so sollten Sie ihm klarmachen, dass er damit die Kosten nur in die Zukunft verschiebt: Um für ein System zu einem späteren Zeitpunkt einen Updateservice zu erwerben, muss das System zunächst auf den aktuellen Releasestand gebracht werden. Dazu muss der Updateservice für die Zeit seit dem Produktkauf nachgekauft werden.

Ist es möglich, bei Clusterlösungen, VPN-Verbünden oder Produktoptionen unterschiedliche Supportlevel anzubieten?

Bei Produktoptionen und Clusterlösungen nein, bei VPN-Verbünden ja.

In Clusterverbünden ist für alle Komponenten ein einheitliches Supportlevel anzubieten (also etwa Update-Service plus Hotline-Unterstützung). Analog gilt das auch für alle Produktoptionen: Für sie muss das gleiche Supportlevel wie für das Produkt selbst erworben werden. Bei der zentralen Verwaltung mehrerer Systeme mittels genucenter gilt folgende Regelung: Zunächst einmal kann es generell für verschiedene Systeme unterschiedliche Support-Level geben.

Ist die Verfügbarkeit eines Systems zwingend für die Funktion eines anderen Systems notwendig, darf das erste System kein niedrigeres Supportlevel als das zweite System haben. Ist die Verfügbarkeit eines Systems Voraussetzung für bestimmte Arbeiten an einem anderen System, dieses jedoch auch ohne das erste System lauffähig, kann für das erste System ein niedrigeres Supportlevel gewählt werden. Diese bestimmten Supportleistungen von genua können dann aber nur unter den Bedingungen des Supports für das zweite System erbracht werden.

Zwischen wem werden genua-Supportverträge abgeschlossen?

Juristisch gesehen wird der Supportvertrag zwischen Partner und genua geschlossen. Auch wenn Ihr Kunde bei bestimmten Supportvarianten (etwa Hotline-Support) das Recht erwirbt, direkt bei genua Supportleistungen in Anspruch zu nehmen. Der Partner schließt wiederum einen inhaltsgleichen Supportvertrag mit seinem Kunden.

VS-NfD (Verschlusssache - nur für Dienstgebrauch)

Welche Produkte sind erforderlich zur Abbildung eines VS-NfD-Szenarios?

Bitte beachten Sie, dass bei Einsatz unter VS-NfD-Bedingungen zusätzlich folgende Komponenten zwingend erforderlich sind:

  • eine VPN-Gegenstelle zu Ihrem gewählten System (genuscreen)
  • Smart Cards
  • ein zentrales Management (genucenter)
  • ein Kommunikationsserver

Unter welchen Bedingungen kann das Security Laptop vs-top unter VS-NfD-Bedingungen benutzen werden?

Soll eine VS-NfD-Lösung mit einem Security Laptop vs-top erstellt werden, beachten Sie bitte die VS-NfD-Anforderungen:

  • eine VPN-Gegenstelle zu Ihrem gewählten System (genuscreen)
  • Smart Cards
  • zentrales Management (genucenter)
  • Kommunikationsserver
  • bei größeren VPN-Vernetzungen ein Keyserver
  • eventuell eine Smartcard-Prägestation (Prägeserver)

Wozu brauchen Kunden einen Kommunikationsserver?

Hierzu gibt das Handbuch zu genucenter 5.4 (Kapitel 2.4.12 Management-Verbindung) Auskunft:


Die Verbindung zwischen genucenter und dessen Appliances kann grundsätzlich auf zwei verschiedene Arten zustande kommen:

  • genucenter baut eine Management-Verbindung zur Appliance auf.
  • Eine Appliance baut eine Management-Verbindung zu genucenter auf.

Der erste Fall eignet sich vor allem für Appliances mit statischen IP-Adressen, da genucenter nur mit solchen Appliances zuverlässig eine Verbindung aufbauen kann.
Der zweite Fall bietet sich für Appliances mit dynamischen IP-Adressen an, die nicht ständig von genucenter erreicht werden können. Beispiel hierfür ist die mobile Appliance genucard. Für die Konfiguration des ersten Falls wird lediglich eine statische IP-Adresse benötigt, unter der die Appliance dauerhaft von genucenter verwaltet werden kann (Admin-IP).

Für die Konfiguration des zweiten Falls wird ein sogenannter Management-Kanal benötigt. Als Management-Kanal wird eine Management-Verbindung bezeichnet, die von einer Appliance ausgehend in Richtung genucenter aufgebaut wird. Es wird grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Arten von Management-Kanälen unterschieden:

  • Direkter Kanal: Die Appliance baut die Management-Verbindung direkt zu genucenter auf.
  • Kommunikationsserver-Kanal: Die Appliance baut eine Management-Verbindung zu einem Kommunikationsserver auf, der wiederum mit genucenter in Verbindung steht. Diese Variante muss gewählt werden, falls genucenter von der verwalteten Appliance nicht über das Internet erreicht werden kann.

Fazit: Unabhängig von einer Zulassung bzw. Zertifizierung kann ein Kommunikationsserver angeboten werden.

Wann ist der Einsatz eines Kommunikationsservers für einen Kunden zwingend erforderlich?

Wenn die Notwendigkeit einer VS-NfD Zulassung bzw. Zertifizierung mit ins Spiel kommt, kann ein Kommunikationsserver Pflichtvorgabe durch das BSI sein. Die folgende Entscheidungshilfe bietet Ihnen eine Übersicht.

Kunden können die Vorgaben des BSI in diesem PDF unter Punkt 1.3.1"genuscreen and genucenter" nachlesen. Auch in den Einsatz- und Betriebsbedingungen zur genuscreen Version 6.0  wird unter dem Kapitel 'Betriebsvorgaben genucenter' ein Kommunikationsserver vorausgesetzt.

Was geschieht, wenn ein Kunde keinen Kommunikationsserver einsetzen möchte?

Wenn ein Kunde einen Kommunikationsserver einsetzen muss, sich aber dagegen entscheidet, befinden sich die betroffenen Appliances außerhalb des VS-NfD-konformen bzw. zertifizierten Betriebs.

Was spricht unabhängig von der Zertifizierung bzw. Zulassung für den Einsatz eines Kommunikationsserver?

  • Mehr Sicherheit: Es befinden sich keine offene SSH-Ports auf den verwalteten Appliances.
  • Mehr Sicherheit: Ein Kommunikationsserver schützt die Management Station genucenter bzw. das Management-Netz, da keine verschlüsselte Verbindungen mehr in die Management-Netze umgeleitet werden müssen.
  • Lastverteilung: Beim Einsatz von mehreren Kommunikationsservern werden die Management-Verbindungen über diese verteilt, wodurch auch die entsprechende Last verteilt wird.
  • Hochverfügbarkeit / Georedundanz: Beim Einsatz von mehreren Kommunikationsservern entsteht Hochverfügbarkeit der Management-Verbindungen, da beim Ausfall eines Kommunikationsservers die Management-Verbindungen über einen anderen Kommunikationsserver aufgebaut werden.

In welchen Fällen benötigt Ihr Kunde einen Kommunikationserver?

Abschließend erhalten Sie eine Entscheidungshilfe, mit der Sie bestimmen können, ob ein Kunde einen Kommunikationsserver benötigt.

Fall 1: Ein Kunde betreibt seine genuscreen stand-alone ohne genucenter. Es wird kein Kommunikationsserver benötigt.

Fall 2: Ein Kunde trennt mit der genuscreen nur lokale VS-NfD-Netze ohne Gateway nach außen (z. B. Internet), betreibt aber kein VPN. Es wird kein Kommunikationsserver benötigt, wenn das Management über ein sicheres Netz läuft.

Fall 2.1: Ein Kunde hat das Setup (siehe Fall 2) und muss die genuscreen zwangsweise im zertifizierten Betrieb benutzen. Es wird ein sicheres Management-Netz oder ein Kommunikationsserver benötigt.

Fall 2.2: Eine genuscreen ist Teil einer P-A-P-Firewall-Struktur (Paketfilter-ALG-Paketfilter) zur Trennung von VS-NfD-Netzen. Dies stellt keinen zugelassenen, sondern einen zertifizierten Betrieb dar. Es wird ein sicheres Management-Netz oder ein Kommunikationsserver benötigt.

Fall 3: Ein Kunde betreibt ein VS-NfD-VPN mit bzw. ohne Internet-Zugang mit einer genuscreen und verwaltet diese über genucenter. Es wir ein Kommunikationsserver benötigt.

Fall 4: Ein Kunde hat noch die genuscreen Version 4.x im Einsatz. Es wird kein Kommunikationsserver benötigt. Allerdings ist die Zulassung bereits am 31.01.2017 abgelaufen. Dem Kunden sollte unbedingt ein Upgrade nahegelegt und, falls nötig, ein Kommunikationsserver angeboten werden (siehe Fall 1 bis 3).

Fall 5: Ein Kunde will eine bestehende genuscreen als Kommunikationsserver verwenden.Technisch ist das grundsätzlich möglich. Im zugelassenen Betrieb darf eine genuscreen allerdings niemals VPN-Endpunkt und gleichzeitig Kommunikationsserver sein.

HA (High Availability, Hochverfügbarkeit)

Was bedeutet "HA"?

Durch Auslegen Ihrer Systeme als "HA" (hochverfügbar, doppelt) wird im Falle eines Defekts des Master-Systems der fortlaufende Betrieb durch die HA-Komponente übernommen bzw. sichergestellt. Fast alle genua Produkte lassen sich hochverfügbar als Cluster auslegen. Die Ausnahme bilden hierbei die mobilen Clients vs-/cyber-top und genucard.

Das Ziel ist immer, dass bei Ausfall eines Systems die Funktionalität des Clusters bestehen bleibt. Je nach Produkt stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung Hochverfügbarkeit als Aktiv/Passiv, bzw. Aktiv/Aktiv Cluster umzusetzen.

Weshalb steht bei einem HA-Cluster eine Netzwerkschnittstelle weniger zur Verfügung?

Bitte beachten Sie bei der Konfiguration der Netzwerkkarten, dass bei einem Hochverfügbarkeitsaufbau eine Netzwerkschnittstelle für die HA-Verbindung entfällt.

cyber-diode

Was ist der Umfang des Start- sowie Aufbaupakets von cyber-diode?

Für den Betrieb von cyber-diode ist genucenter zwingend erforderlich. Kunden, die bereits genucenter im Einsatz haben, wählen das Aufbaupaket aus. Kunden, die noch kein genucenter besitzen, erhalten mit Auswahl des Startpakets die Datendiode cyber-diode und ein virtuelles genucenter.

genucenter

Wie viele Appliances kann ich mit den einzelnen Ausführungen der Central Management Station genucenter verwalten?

Bitte beachten Sie zunächst die Performance-Werte in den Datenblättern der jeweiligen Appliance:

  • genucenter S: Einstiegsvariante, Verwaltung für bis ca. 75 Appliances.
  • genucenter M: Verwaltung für von ca. 75/100 Appliances bis zu 500 Appliances. Die Variante M ist gegenüber der S-Variante vor allem durch ihre redundanten Netzteile und den größeren Speicherplatz interessant.
  • genucenter L: ab 500 Appliances aufwärts, z. B. in Großprojekten.

Diese Werte gelten für die Appliances genuscreen, genucard, genucrypt und genubox. Bei besonderen Konfigurationsanforderungen, großen Projekten oder der zusätzlichen Einbeziehung von Logging sprechen Sie bitte zur genaueren Abklärung unser Vertriebsteam an. Das früher verwendete Punkteschema zur Lizenzierung von genucenter wird nicht mehr verwendet.

Netzwerkkarten

Welche Netzwerk-Karten stehen zur Verfügung, wenn ich mehr NI benötige als der Standardausbau eines Gerätes bietet?

Fast jede Hardware zu unseren Produkten kann mit zusätzlichen Netzwerk-Karten ausgerüstet werden. Zur Auswahl stehen Kupfer-, Glasfaser- und Mezzanine-Karten. Weiter gibt es sogenannte SFP+ Karten.

Wie viele Ports stehen bei den einzelnen Netzwerk-Karten zur Verfügung?

Ihnen stehen je nach Maschinengrösse unterschiedliche Netzwerkkarten mit verschiedenen
Anschlüssen zur Auswahl. Bei den RJ45 Netzwerkkarten kommen je nach Systemgröße Karten mit zwei oder vier Ports zum Einsatz. Die SFP und SFP+ Netzwerkkarten werden nur mit zwei Anschlüssen angeboten.

Wichtige Information

Gegebenenfalls benötigte Transceiver sind in einem eigenen Artikel zu bestellen.

Wie viele Netzwerkkarten können in der aktuellen Hardware verbaut werden?

Hier finden Sie eine Übersicht zur Netzwerkkarten-Belegung

Weiterführende Informationen

Netzwerkbelegung (PDF)

Welche Transceiver-Arten gibt es für die SFP+ Netzwerk-Karten?

Grundsätzlich sind drei Varianten möglich:

  • In die SFP+ Karte ein SFP+-Kabel (SFP+ Direct Attached Copper Twinax Cable) direkt einstecken. Dies wird häufig durchgeführt, wenn nur kurze Strecken überbrückt werden müssen: z.B. die direkte Verkabelung an einen Switch mit SFP+ Port.
  • In die SFP+ Karte einen bzw. zwei Multimode Glasfaser Transceiver (Artikel Nr.: 16084) einstecken. Diese Module passen in die SFP+-Buchsen der 10Gbit-Karte. Hier können dann die Glasfaser-Kabel (Multimode SR) mit einem LC-Konnector eingesteckt werden
  • In die SFP+ Karte ein bzw. zwei Monomode Glasfaser Transceiver (Artikel Nr.: 16085) einstecken. Auch in diese Module können dann die richtigen Kabel (Monomode LR) mit einem LC-Konnector eingesteckt werden.

genugate

Welche Möglichkeiten der Spamerkennung bietet genugate?

Ohne Aufpreis bietet genua eine Reihe von Möglichkeiten bei der Spamabwehr an. So ist die Nutzung von Real Time-Blacklists sowie eine Überprüfung der Domain-Daten möglich. Das Greylisting-Verfahren sorgt für eine Zurückweisung von typischerweise 99 Prozent der Spam-Mails. Darüber hinaus untersucht ein heuristischer Spam-Index den Header und den Inhalt von E-Mails auf Verdachtsmomente und fügt bei Spamverdacht eine zusätzliche Headerzeile der E-Mail an, über die sich solche Mails in einen eigenen Ordner sortieren lassen. Und schließlich ist ein Missbrauch von genugate als Mailrelay zur Weiterverbreitung von Spam ausgeschlossen.

Welche Möglichkeiten des Content-Filterings bietet eine genugate?

genugate unterstützt das zentrale Virenscanning, Active Content Weeding sowie das URL-Blocking. Dabei bietet es mehr Funktionalität als Konkurrenzprodukte und arbeitet auch deutlich gründlicher: So ist der umfassende Schutz für eine Vielzahl von Protokollen und auch für ausgehende E-Mails möglich. Das Filtern aktiver Inhalte erfolgt äußerst umfangreich und ist granular einstellbar. Auf dem Gebiet des URL-Filterns bietet genua ein äußerst kostengünstiges OEM-Produkt an.

Wie ist die Lizenzierung des Virenscanners?

genua bietet aktuell eine Virenscanner-Option an: Bei dem Produkt "AntiVir genugate" handelt es sich um ein Produkt des deutschen Herstellers Avira. Dieses OEM-Produkt darf nur auf genugate oder externen genugate Scanserver eingesetzt werden. Es ist nur im Zusammenhang mit den Produkten genuscan (Einsatz auf einem genugate) oder genugate Scanserver (Einsatz auf einem externen genua-Applicationserver mit Scanserver-Lizenz) verwendbar und unterscheidet sich in der Art der Lizenzierung (siehe entsprechende FAQ).

Bei den für genugate-Produkte einsetzbaren Lizenzen für Antivir handelt es sich auf Grund von OEM-Vereinbarungen von genua mit den Herstellern um Speziallizenzen, die nur auf einem genugate bzw. genugate Scanserver einsetzbar sind. Das hat gleichzeitig zur Folge, dass Lizenzen, die nicht über genua erworben wurden, aus lizenzrechtlichen und technischen Gründen auf genua-Produkten i.d.R. nicht einsetzbar sind.

Welcher Datenverkehr wird von vom Virenscanner der genugate untersucht?

Durch die Installation eines Virenscanners auf genugate oder einem genugate Scanserver besteht die Möglichkeit ein- und ausgehende Daten zentral auf Viren zu prüfen. Die Überprüfung kann auf E-Mail (SMTP und POP3), Netnews (NNTP), Filetransfer (FTP) und Web-Seiten (HTTP) angewendet werden. Im Unterschied zu manchen Konkurrenzprodukten werden auch ausgehende Daten auf Viren untersucht.

Welche Bedingungen gelten beim Einsatz des AntiVir genugate?

Bei dem AntiVir genugate handelt es sich um ein Produkt des deutschen Herstellers Avira. Dieses OEM-Produkt darf nur auf einem genugate oder externen genugate Scanserver eingesetzt werden. Für den Betrieb der Virenscanner-Software benötigen Sie das genuscan Softwaremodul, welches kostenfrei im Lieferumfang enthalten ist.

Wozu wird das Modul AWC (ehemals genublock) benötigt?

WWW-Zugriffe der Benutzer können mithilfe des "AWC"-Zusatzmoduls kontrolliert und blockiert werden. Mittels einer mit URLs gefüllten Datenbank ist es beispielsweise möglich, bestimmte URL-Kategorien für ausgewählte Benutzergruppen zu blockieren. (Bis zur Softwareversion 9.4. heißt dieser Service genublock)

Allgemeine Fragestellungen

Wozu sind die diversen Produkte mit den Bezeichnungen "Ersatzhardware" gedacht?

Diese Systeme dienen in erster Linie dem Hardware-Upgrade eines älteren Systems auf aktuelle Hardware. Dabei ist es möglich, die vorhandene Software-Lizenz weiter zu verwenden.

Ich möchte Ersatz-Hardware für mein bestehendes Komplettsystem der alten Modellreihe beschaffen. Welches Hardware-Modell muss ich wählen?

Für die Auswahl eines geeigneten Hardware-Modells haben wir für Sie eine Matching-Tabelle erstellt. Im Allgemeinen gilt, dass sich Ihr Kunde zwischen zwei verschiedenen Systemtypen entscheiden kann, wenn er bereits ein entsprechendes Vorgänger Komplettsystem besitzt und die Hardware austauschen möchte.

Was ist ein Standby-System und warum ist ein solches nicht in den Preislisten zu finden?

Standby-Systeme sind solche, die als Ersatzsystem für ein produktives System gedacht sind. Standby-Systeme werden über den Kauf einer "Ersatzhardware" plus einer "Standby-Lizenz" erworben. Diese Produkte sind in den Preislisten zu finden. Die Hardwarevariante sollte der des Produktivsystems entsprechen, um im Falle eines Defekts keine Perfomance-Einbrüche zu bekommen.

Die Standby-Lizenz erlaubt Ihren Kunden, Firewallsoftware und Konfiguration des Produktivsystems mittels der Lizenz des Produktivsystems auf dem Standby-System vorrätig zu halten, dieses aber nur dann produktiv zu nutzen, wenn das Produktivsystem ausgefallen ist. Standby-Systeme dürfen zum Holen von Patches oder Virenpatterns kurzzeitig auch ins Netz gestellt werden. Fällt das Produktivsystem aus, so hat Ihr Kunde ein identisches Ersatzsystem zur Hand, das durch Umstecken der Netzkabel sofort einsatzfähig ist. Bei Bestellung über ein Standby-System ist uns die Seriennummer des dazugehörigen Produktivsystems zu nennen.

Kann die Hardwaregarantie nachträglich verlängert werden?

Nein, dies ist leider nicht möglich.

Für das entsprechende Gerät muss eine Ersatzhardware beschafft werden. Die entsprechenden Preise sind in der Onlinepreisliste zu finden. Aktuell gibt es zwei Fälle:

  • Ersatz von Hardware der alten Modellreihe ( 100er bis 800er): Die entsprechende Ersatzhardware wählen Sie gem. Lizenzmatchingtabelle aus. Die vorhandene Lizenz wird auf die Ersatzhardware umgezogen und kann weiter verwendet werden. Für die neue Hardware ist „neuer“ Support gemäß der neuen Hardwaregröße zu bestellen.
  • Ersatz von Hardware der neuen Modellreihe: Sie bestellen Ersatzhardware. Die entsprechende Modellgröße wird gem. den Angaben im Datenblatt ausgewählt. Die Lizenz sowie die Supportverträge werden umgezogen (außer Lizenzupgrade). Für den Hardwaretausch ist die Angabe der Seriennummer des zu tauschenden Gerätes erforderlich. Sie erhalten ein Lizenübertragungsdokument von genua.

Was gilt es bei der Bestellung der Rackmount Kits zu beachten?

Die Geräte der Hardwarereihe XS und S werden nicht mit einem 19 Zoll Gehäuse ausgeliefert. Um die Geräte trotzdem in einen 19 Zoll Serverschrank verbauen zu können, gibt es die Möglichkeit, zusätzliche Rackmount Kits für den Einbau in einen 19 Zoll Schrank zu bestellen.

Wozu wird eine SmartCard-Prägestation benötigt?

Ab dem Einsatz vieler SmartCards kann die Möglichkeit, diese selbst zu prägen, hilfreich und kostengünstig sein. Hierfür können wir Ihnen auf Anfrage eine SmartCard Prägestation anbieten.

Verwaltung & Besonderheiten

Reservierung und Buchung

Gerne reservieren wir Ihnen einen vorläufigen Platz für einen unserer Kurse. Sobald Ihre offizielle Bestellung bei uns eintrifft, buchen wir Sie fest auf dem vereinbartem Termin. Bitte berücksichtigen Sie für Ihre Planung, dass wir reservierte, aber bis kurz vor dem Schulungstermin nicht endgültig bestellte Plätze anderweitig vergeben.

Rechnungsstellung

Schulungsrechnungen beziehungsweise anfallende Storno-Kosten werden unmittelbar nach der Schulung fällig. Die jeweilige Rechnung wird an die im Rahmen der Bestellung benannte Adresse verschickt. Auf Anfrage erstellen wir gerne auch Vorabrechnungen. Bitte lesen Sie hierzu auch den Eintrag "Sonderbehandlung im Krankheitsfall".

Stornierung

genua behält sich das Recht vor, Schulungen bei zu geringer Teilnehmerzahl bis zu sieben Tage vor Schulungsbeginn abzusagen, ohne dass sich hierfür für genua Verpflichtungen ergeben.

Als angemeldeter Teilnehmer können Sie bis zu 14 Tage vor Schulungsbeginn absagen, ohne dass für Sie Kosten entstehen. Danach veranschlagen wir eine Bearbeitungsgebühr in Höhe der halben Schulungskosten.

Sonderbehandlung im Krankheitsfall

Sollten Sie zeitnah zu einer Schulung erkranken und daher nicht teilnehmen können, erlassen wir Ihnen die vollständigen Kosten der jeweiligen Schulung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Sie uns Ihren krankheitsbedingten Ausfall durch ein ärztliches Attest nachweisen müssen. Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, behalten wir uns die im Abschnitt „Stornierung“ dargelegten Maßnahmen vor.

Anreise

Bitte beachten Sie die Verkehrssituation zu Stoßzeiten, sowie mögliche Verspätungen des öffentlichen Nahverkehrs in und um München, um eine pünktliche Anreise zu garantieren.

Falls Sie mit dem Auto anreisen: Parkplätze sind vorhanden und mit dem Schild „genua“ gekennzeichnet.

Unterbringung und Verpflegung

Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anfahrtsbeschreibung und eine Hotelliste mit Rabattcodes.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Hotelsuche, eine Buchung durch genua ist jedoch leider nicht möglich.

Schulungsende und Abreise

Für gewöhnlich enden unsere Schulungen gegen 17:00 Uhr, es gibt allerdings Ausnahmen bei unserem genuscreen & genucrypt Specialist Training. Hier enden die Schulungen schon um 14:00 Uhr. Und an Freitagen enden Schulungen um 13:00 Uhr, um Ihnen eine bessere Abreise gewährleisten zu können. Besondere Abreiseformalitäten gibt es nicht.

Logistik & Infrastruktur

Unser Schulungszentrum

Hier finden Sie unser Schulungszentrum:

Überrheinerstraße 5
85551 Kirchheim b. München

Grundsätzlicher Schulungsablauf

In der Regel beginnen unsere Schulungen um 09:00 Uhr. Unser Fernwartung Specialist Training, genucenter Training und vs-top & cyber-top Training beginnen um 13:00 Uhr.

Zu Beginn der Schulung gibt es eine kurze Vorstellungsrunde. Gerne dürfen Sie hier schon Ihre Themenwünsche äußern, welche Ihnen für die Schulung besonders wichtig sind.

Im Laufe des Tages bieten wir drei kleinere Kaffeepausen, sowie eine längere Mittagspause (ca. 1 Stunde) an.

Für gewöhnlich enden unsere Schulungen gegen 17:00 Uhr, es gibt allerdings Ausnahmen bei unserem genuscreen & genucrypt Specialist Training sowie an Freitagen. Hier enden die Schulungen schon um 13:00 Uhr.

Worum kümmert sich genua und an was müssen Schulungsteilnehmer denken?

Die Schulungsinfrastruktur (z. B. Räumlichkeiten und Strom) sowie Schulungsunterlagen, Snacks, Mittagsessen und Getränke werden von genua bereit gestellt. Selbstverständlich dürfen sich Schulungsteilnehmer darüber hinaus in Eigenverantwortung mit allem versorgen, was sie benötigen.

WLAN Zugang

Während der Schulungen steht Ihnen unser kostenfreier WLAN Zugang zur Verfügung.

Pausen und Verpflegung

Für Ihre Verpflegung sorgen wir, dies ist in ihrem Kurspreis enthalten.
Softdrinks, Kaffee und Tee stellen wir Ihnen bereit, auch kleinere Snacks erwarten Sie.

Zum Mittagessen stehen die italienische, griechische und natürlich auch die bayerische Küche zur Wahl. Was es am Ende wird, obliegt allein dem Geschmack unserer Schulungsteilnehmer!

Workshops

Hacking Bootcamp an anderen Standorten

Über unsere Kooperation mit dem Cyber Training Center der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH bieten wir das Hacking Bootcamp auch an anderen Standorten an.

Eine Buchung können Sie hier tätigen: https://www.cybertraining.esg.de/seminar/hacking-hands-on-schutz-von-netzwerken/

Besondere Kursvoraussetzungen des VPN Workshop zu VS-NfD mit genucard & genuscreen

Bitte bringen Sie zum Anschluss der genucard Ihren eigenen Laptop mit Windows 7-10 (2x USB, 1x Ethernet) mit.
Apple Macintosh-Rechner ("Macs") sind aus technischen Gründen nicht geeignet.

Individuelle Workshops

Auf Anfrage bieten wir Ihnen eine auf Ihre individuellen Anforderungen abgestimmte Schulung an. Dazu stimmen wir Ihre Themenwünsche für die Schulung gerne mit Ihnen ab. Bitte berücksichtigen Sie dabei eine Mindestteilnehmerzahl von drei Personen.

Produkt- und Partner-Trainings

Für welche Produkte bietet genua Schulungen an?

Wir bieten Schulungen für die Produkte genugate, genuscreen, genucrypt, genubox, genucenter, genucard, vs-top & cyber-top an.

Partner ohne Spezialisierung

Partner ohne Spezialisierung auf eine Produktlinie sind nach Teilnahme an einer vertrieblichen Schulung in der Lage, alle Produkte von genua zu vertreiben. Der Partner greift aber bei Consulting, Realisierung und Kundensupport auf die kostenpflichtige Unterstützung durch genua zurück.

Partner mit Spezialisierung

Partner mit Spezialisierung müssen sich für mindestens eine technische Schulung der Produktlinien genugate (Firewall), genuscreen (Firewall), genubox (Sicherheits-Plattform) oder genucrypt (VPN) spezialisieren. Als spezialisierter Partner sind Sie in der Lage, Consulting, Projektrealisierung und Produktsupport durch eigene Mitarbeiter selbst zu erbringen. Die Spezialisierung auf eine oder mehrere Produktlinien führt zu höheren Rabatten für diese Produktlinie(n).

Rezertifizierung

Durch die regelmäßige Teilnahme an unseren Vertriebspartner-Schulungen und Release-Trainings sind unsere Partner in der Lage, Produkte von genua kompetent zu vertreiben. Um das hohe Niveau geschulter Mitarbeiter auch dauerhaft zu gewährleisten, verpflichtet genua seine Partner, regelmäßig an Release-Trainings teilzunehmen, in denen Know-how zu neuen Produkten und Features vermittelt wird.
Diese finden in zeitlicher Nähe zu einem neuen Produkt-Release statt. Im Anschluss an ein Release-Training oder auch Selbststudium ist eine Prüfung (Online-Prüfung) erfolgreich zu absolvieren, um den Zertifizierungsstatus zu erhalten. Für weniger komplexe Produkte werden keine Release-Trainings angeboten: Hier reicht ein Selbststudium durch Release-Notes, Handbücher und dergleichen mehr.

Um den Status des "Certified Specialist" für eines der Produkte von genua zu erhalten, ist in jedem Fall die erfolgreiche Prüfungsteilnahme (Online-Prüfung) erforderlich.

Individuelle Trainings

Auf Anfrage bieten wir Ihnen eine auf Ihre individuellen Anforderungen abgestimmte Schulung an. Dazu stimmen wir Ihre Themenwünsche für die Schulung gerne mit Ihnen ab. Bitte berücksichtigen Sie dabei eine Mindestteilnehmerzahl von drei Personen.

genua Schulungskonzept

Grundsätzlicher Ansatz

Unsere Produkte bieten eine Vielzahl an Features und Einsatzmöglichkeiten. Diese werden in den Schulungen vorgestellt und in praktischen Übungen angewendet. Dadurch können unsere Kunden und Partner ihre Systeme besser einsetzen und bedienen. Fehler bei der Konfiguration von Firewalls können erhebliche Auswirkungen auf die IT-Sicherheit des Unternehmens haben. Wir verringern hierdurch Support-Anfragen sowie Dienstleistungen vor Ort.

Welche Schulungen bietet genua an?

Abhängig vom Produkt bieten wir unterschiedliche, teilweise aufeinander aufbauende Trainings an. Diese werden im einzelnen in unserem Schulungskatalog beschrieben.

Die Specialist Trainings schließen mit einer Onlineprüfung zum jeweiligen Produktspezialisten ab.

Teilnahmebestätigung

Teilnehmer an einer Schulung erhalten im Anschluss an diese eine schriftliche Teilnahmebestätigung. Diese Teilnahmebestätigung kann verweigert werden, wenn der Teilnehmer weniger als 50 % der Schulungszeit anwesend war. Im Rahmen von Partnerschulungen zu erwerbende Zertifikate können verweigert werden, wenn der Teilnehmer weniger als 90 % der Schulungszeit anwesend war.

Prüfungszertifikat Onlineprüfung

Für den Erhalt eines Zertifikats ist nicht die Teilnahme an einer Schulung relevant, sondern die daran anschließende Online-Prüfung. Wird die Mindestpunktzahl nicht erreicht, kann die Prüfung zweimal wiederholt werden. Wird die Prüfung trotzdem nicht bestanden, müssen alle zum Erwerb der Spezialisierung gehörenden Erstschulungen erneut durchlaufen werden. Dies bedeutet beispielsweise bei einem zweistufigen Erwerb der Spezialisierung, dass die zu beiden Stufen gehörenden Erstschulungen durchlaufen und die dazu gehörigen Prüfungen bestanden werden müssen. Bei erneutem Nichtbestehen behält es sich genua vor, einen Teilnehmer von weiteren Schulungen und Prüfungen auszuschließen.

Voraussetzungen für die Teilnahme an einer Schulung

Generell setzen wir für unsere Kurse gute Kenntnisse in UNIX und TCP/IP sowie in der Administration komplexer Netzwerklandschaften voraus.

Da einige Trainings aufeinander aufbauen, beachten Sie bitte die speziellen Kursvoraussetzungen im Schulungskatalog.